Was bedeutet „Digitalisierung der Energiewende“?

Die steigende Anzahl neuer dezentraler Erzeugungsanlagen erfordert eine Neuorganisation der Stromverteilung und -steuerung. Da die erneuerbaren Energien nicht immer gleichmäßig Strom erzeugen, brauchen wir ein intelligentes Kommunikationsnetz, das die Stromerzeugung, den Verbrauch und das Stromnetz miteinander verbindet.

Dieses Netz muss sicherstellen, dass ausreichend Kapazitäten zur Verfügung stehen, um Schwankungen auszugleichen. Dafür müssen sowohl die Stromerzeugungsanlagen als auch die flexiblen Lasten (z.B. Wärmepumpen, Elektrofahrzeuge) sicher und standardisiert miteinander kommunizieren können. Die Grundlage hierfür bilden intelligente Messsysteme.

Mit dem Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende soll der Einbau intelligenter Messsysteme - sog. Smart Meter - unbürokratisch und schneller möglich sein. Das Gesetz trat am 27. Mai 2023 in Kraft.