Warum ist die Rücklauftemperatur im Fernwärme-Netz so wichtig?
Die Rücklauftemperatur spielt eine zentrale Rolle für die Effizienz von Fernwärmenetzen und ist oft in den technischen Anschlussbedingungen des Versorgers geregelt. Je niedriger die Rücklauftemperatur, desto effektiver kann die vorhandene Wärmeenergie im Netz genutzt werden – das spart Energie, senkt Emissionen und reduziert Kosten auf Betreiberseite.
Eine zu hohe Rücklauftemperatur kann problematisch sein: In vielen Fällen ist sie ein Ausschlusskriterium für den Fernwärmeanschluss, da sie die Netzleistung beeinträchtigt. Zudem können Mehrkosten oder höhere Anschlussgebühren entstehen, wenn die technischen Anforderungen nicht erfüllt werden.
Ein optimiertes Heizsystem mit korrekt eingestelltem hydraulischem Abgleich hilft, die Rücklauftemperatur zu senken und die Vorgaben des Fernwärmeversorgers zuverlässig einzuhalten.
Verknüpfung mit:
War dieser Beitrag hilfreich?
Beiträge in diesem Abschnitt
- Überblick Hydraulischer Abgleich
- Gibt es Mindestanforderungen und Nachweispflichten in Bezug auf den hydraulischen Abgleich beim Heizungstausch?
- Gibt es Förderungen für die Optimierung eines Fernwärme-Heizsystems?
- Ist der myWarm Fernwärme-Check relevant, wenn meine Immobilie bereits an die Fernwärme angeschlossen ist?
- Ist ein Fernwärmeanschluss für jedes Gebäude möglich?
- Stellt myWarm Nachweise für den hydraulischen Abgleich gemäß GEG und BEG aus?
- Welche technischen Anschlussbedingungen (TAB) muss mein Gebäude für einen Fernwärmeanschluss erfüllen?
- Was versteht man unter der kommunalen Wärmeplanung?
- Warum ist die Rücklauftemperatur im Fernwärme-Netz so wichtig?
- Für wen ist der Fernwärme-Check relevant?