Muss ich mich nach dem hydraulischen Abgleich anders verhalten?
Bei einem hydraulischen Abgleich wird die Heizanlage an den tatsächlichen Bedarf des Gebäudes und die individuellen Komfortanforderungen der Nutzer angepasst, um jeden Raum nur mit der tatsächlich erforderlichen Wärmemenge zu versorgen.
Dementsprechend können nach einem hydraulischen Abgleich in den Räumen maximal die gewünschten Komforttemperaturen erreicht werden. Beispiel: Wurde für Wohnräume eine Komforttemperatur von 23 Grad eingestellt, so kann über das Thermostat maximal diese Temperatur von 23 Grad (unabhängig von den vorherrschenden Außentemperaturen) erreicht werden.
Folgende Tipps helfen, sich als Eigentümer oder Mieter an die leicht veränderten Gegebenheiten anzupassen und noch mehr Ressourcen zu schonen:
• Einmal gewählte Thermostateinstellungen möglichst konstant lassen und die Temperatur möglichst wenig hoch- und wieder herunterdrehen. Entscheidend ist, ob die gewünschte Raumtemperatur tatsächlich erreicht wurde. Ein sich warm anfühlender Heizkörper ist nämlich kein verlässlicher Hinweis darauf, dass im Zimmer die gewünschte Temperatur herrscht.
Hinweis: Stufe 3 auf der Thermostatskala bedeutet zumeist eine Raumtemperatur von ca. 20 °C.
• Vermieden werden sollte außerdem ein Auskühlen der Räume, insbesondere durch dauerhaft gekippte Fenster. Das Ablüften kostbarer Wärme durch das Fenster macht sich nun schneller durch eine sinkende Raumtemperatur bemerkbar.
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